Der Start in Lindesnes und die ersten Tage auf der Strasse

Am 14.05 kam ich nach langer Busfahrt endlich in Lindesnes an. Vom Parkplatz des Leuchtturm Geländes btauchte ich nur ein paar Meter bis zur Felsenhalle, wo auch die Kasse ist, zurücklegen. Dort angekommen brauchte ich keinen Eintritt zahlen. Die Dame hinter der Theke hielt ein kurzes Telefonat mit dem Leuchtturmwärter und schickte mich zu diesem hoch. Am Leuchtturm bei Frank angekommen durfte ich mich in das Norge på langs Buch ein und unterhielt mich noch ein wenig mit ihm.

 

Ich verabschiedete mich von ihm und machte noch ein paar Fotos vom Turm. Ich ging hinunter zur Felsenhalle und trank noch einen Kaffee. Dann ging es zum Parkplatz zu dem Nordkapp Wegweiser.

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Von dort machte ich mich dann auf dem Weg zum vier Kilometer entfernten Lindesnes Camping. Dort verbrachte ich den Abend.

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Am nächsten morgen ging es nun endlich los. Der Weg sollte mich nun bis nach Vigeland führen. Schon am frühen morgen brannte die Sonne vom Himmel. Als ich um neun los lief waren es schon 22 Grad.

Das bergauf und bergab in der immer heisser werdenden Sonne waren keine Freude. Doch nach sechs Stunden kam ich in Vigeland an, wo ich mich noch im Supermarkt ein wenig eindeckte. Dann ging es für ein paar Kilometer weiter die Strasse hoch. Dort fragte ich auf einem Bauernhof nach ob ich mein Zelt für die Nacht aufstellen könne. Der junge Mann erlaubte es mir sofort und so stellte ich im Schatten einer Linde mein Zelt auf.

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Von Vigeland ging es am kommenden Tag durch eine Bilderbuchlandschaft von Wäldern und Feldern. Zwar immer ordentlich bergan, aber immer mit schönen Ausichten. So erreichte ich gegen 17.30 uhr den Campingplatz Mjåland Gård bei Laudal. Der Platz war in einem furchtbaren Zustand. Im vergangenen Oktober war die Mandalselva knapp 3-4 Meter über die Ufer getreten und hatte den kompletten Platz überflutet. Die Schäden waren auch jetzt acht Monate später noch beachtlich und man war bemüht den Platz für die in vier Wochen kommenden Lachs Touristen so gut wie möglich herzurichten. Ich durfte freundlicher weise umsonst zelten oder einen der Wohnwagen benutzen. Sie waren zwar nicht sauber, aber trocken und hatten ein Bett. Ich bezog einen der Caravans und machte es mir für den Abend gemütlich.

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Am Donnerstag, dem Nationalfeiertag der Norweger, wollte ich es unbedingt bis in die Nähe von Hægeland schaffen. Was bedeutet das ich wieder gute 25 km hinter mich bringe müsste.

ich folgte für ein paar Kilometer der Strasse entlang der Mandalselva und bog dann über eine Brücke ab Richtung Hægeland. Der Strasse immer bergan durch Wald folgend, erreichte ich bald kleine Gehöfte mit Schafszucht. Bei leichtem auf und ab war es ein sehr angenehmes laufen auf der Strasse.

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Gegen 17 Uhr erreichte ich den Sandlandsvatnet und machte mich langsam auf die Suche nach einem Lagerplatz. Doch leider vergebens. Auf den Grundstücken entlang der Strasse war niemand zu sehen und somzog ich weiter Richtung Hægeland. Bald stand ich im Dorfeingang und hatte immer noch keinen Schlafplatz gefunden. Weiter ging es entlang der E9 nach Evje. Irgendwie ließ mich hier das Gefühl nicht los als ob  die Camper versuchen wollen einen um die Ecke zu bringen. Mehr als einmal hatte ich das Bedürfnis über die Leitplanke zu springen, nur um nicht von einem Camper erlegt zu werden.

 

Irgendwann nach 19 Uhr erreichte ich den Bornes Camping. Die Rezeption war schon nicht mehr besetzt und ans Telefon ging auch keiner. Ich fragte ein wenig rum , wurde aber barsch von keine Ahnung wem abgewiegelt das alles voll sei. Ich trollte mich, baute dann jedoch mein Zelt auf einer freien Stelle auf und verkroch mich sofort. Von überall dröhnte laute Musik und an Schlaf war nicht wirklich zu denken.

Am nächsten Morgen, ich hatte kaum ein Auge zu bekommen und war schon um kurz vor sechs auf den Beinen, war die Rezeption um halb acht geöffnet. Ich ging sofort rüber um die Nacht zu bezahlen und sagte auch gleich das ich versucht hatte anzurufen. Der Herr an der Rezeption entschuldigte sich und meinte das sie gestern am Abend gut gefeiert hätten und er es nicht gehört hatte. Ich bezahlte 120 Kronen und machte mich auf den Weg nach Evje.

Durch den frühen Aufbruch waren nur Autos und Lkws unterwegs. Wobei letztere versuchten ordentlich Abstand zu halten.

Gegen 15 Uhr war ich dann nach mehreren Pausen auch endlich am Odden Camping, wo ich mir schon vormittags telefonisch eine Hütte reserviert hatte.

Hier leg ich nun die Beine hoch und lasse den Tag ausklingen bevor es dann morgen in aller Ruhe Richtung Byglandsfjord geht.

 

 

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